In unserem nächsten Autotest wird ein interessantes Cabrio vorgestellt:

Zweitüriges Coupe der unteren Mittelklasse (118 kW / 160 PS)

Die mittlerweile vierte Generation des kleinen Mazda aus Hiroshima hält weiterhin an seinen Tugenden fest: Wenig Gewicht, niedriger Schwerpunkt, knackige Schaltung, genaue Lenkung und Heckantrieb. Als Neuerung gibt es nun eine Targaversion namens RF (rectractable fastback), deren Dach auf Knopfdruck vollelektrisch im Heck verstaut werden kann. Dies geschieht zügig, aber nur bei laufendem Motor und bis 10 km/h Fahrzeuggeschwindigkeit. Die etwa 40 kg Mehrgewicht durch das Dach schmälern den Fahreindruck nicht, zumal der RF nur mit dem stärkeren der beiden Motoren des MX-5 erhältlich ist. Ein frei saugender Zweiliter-Benziner mit 160 PS ist unter der langen Motorhaube verbaut. Dieser treibt den kleinen Wagen vehement und mit sportlichem Klang an. Letzterer resultiert zum Teil auch aus einer Resonanzkammer, die bei der höchsten Ausstattungslinie Sports-Line den Motorklang verstärkt. Der Testwagen aus der limitiert aufgelegten und schon ausverkauften Ignition-Serie, die auf dem Sports-Line basiert, hat zudem das sonst optionale Sportpaket samt Bilstein-Fahrwerk, Domstrebe und Sportsitzen an Bord. Das Fahrwerk erhöht den Fahrspaß um ein gutes Stück, zusätzlich bietet der MX-5 eine sehr hohe Fahrsicherheit, wie der ADAC Ausweichtest zeigt. Der EcoTest-Verbrauch liegt bei 6,6 Litern auf 100 Kilometer, dieser ist angesichts der Fahrleistungen in Ordnung. Noch eine weitere Tradition des japanischen Kult-Zweisitzers führt das aktuelle Modell fort: Die im Konkurrenzumfeld überschaubaren Kosten. Der MX-5 RF in der höchsten Ausstattungslinie Sports-Line kostet samt allen verfügbaren Assistenzsystemen 32.090 Euro. Notbremsassistenten oder Kolisionswarner sind aber nicht verfügbar.

Karosserievarianten: Stoffdach-Roadster 

Konkurrenten: u.a. Mercedes SLC, Fiat 124